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Löhne: Resultate 2003
> Lohnrechner 2003


Bildung macht sich bezahlt

Je höher die Bildung, desto höher der Lohn. Das ist eines der deutlichen Ergebnisse der jüngsten Salärumfrage der Angestellten Schweiz. Die Angaben von rund 7000 Mitgliedern zeigen ausserdem einmal mehr, dass Frauen noch immer weniger verdienen als Männer. Die Gründe dafür sind allerdings vielfältig.

Bei den ausgewiesenen Gehältern handelt es sich um Brutto-Monatsgehälter ohne Anteil des 13. Monatslohnes (also 13 Mal pro Jahr ausbezahlt). Boni und andere variable Lohnananteile sind nicht enthalten.

Hier finden Sie die wichtigsten Resultate:

Gehalt nach Unternehmengrösse
Allein die Hälfte arbeitet in Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden, die einen deutlich höheren Durchschnittslohn zahlen als Kleinunternehmen.

Dass Grossunternehmen im Durchschnitt höhere Löhne zahlen, hat wiederum mit dem spezifischen Mix der Tätigkeiten zu tun. Nahezu zwei Drittel aller Erhebungsteilnehmer aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden bekleiden Jobs in Marketing, Informatik sowie Forschung und Entwicklung, die besonders lukrativ sind. Bei Kleinfirmen mit weniger als zwanzig Beschäftigten sind nur knapp die Hälfte in diesen Bereichen tätig.

Gehalt nach Alterskategorie
Es zeigt sich, dass nicht alle Altersgruppen gleich viel vom Lohnanstieg der letzten drei Jahre profitiert haben. Während die Löhne in der als besonders leistungsfähig geltenden Gruppe der 31-45-Jährigen um 4,9% und bei den 46-55-Jährigen auch noch um 4,0% wuchsen, stiegen sie bei den kurz vor ihrer Pensionierung stehenden Angestellten ab 55 Jahren im Schnitt nur noch um 3,3%. Bei der jüngsten Altersgruppe bis 30 Jahre bildeten sich die Löhne sogar um 0,9% zurück. Daraus lässt sich schliessen, dass die Saläre von jungen Menschen, die nach ihrer Ausbildung neu in den Arbeitsmarkt eintreten, gegenüber früher nach unten korrigiert wurden.

Gehalt nach Tätigkeit
Gesamthaft liegt der Frauenanteil in der MEM-Industrie bei ca. 14%. Der Beträchtlich sind auch die Lohnunterschiede in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Während im Verkauf tätige Personen durchschnittlich 7953 Franken und solche aus dem EDV-Bereich 7550 Franken verdienen, erhalten die Angestellten in der Administration im Schnitt lediglich 6150 Franken. Das ist teilweise auf die unterschiedlichen Qualifikationen zurückzuführen, teilweise zweifellos auch auf den unterschiedlichen Frauenanteil. So dominieren in Verkauf und EDV die Männer klar, während in der Administration die Frauen in der Mehrheit sind.

Gehalt nach Stellung im Beruf
Je ein Drittel der Mitglieder, die sich an der Erhebung beteiligten, sind Fachspezialisten und Kaderleute. Sie verdienen mit durchschnittlich 9900 Franken (mittlere und höhere Kader), 8000 Franken (untere Kader) bzw. 7427 Franken (Spezialisten) deutlich mehr als die übrigen Mitarbeitenden (6090 Franken).

Anteil mit variablen Gehaltsbestandteilen

Wer hat, dem wird gegeben

Die Übersicht wäre unvollständig ohne einen Hinweis auf - normalerweise leistungsabhängige - Zusatzleistungen. In den Genuss solcher Boni kommt ein Drittel der Mitarbeitenden. Doch die Unterschiede in den verschiedenen Lohnklassen sind beträchtlich: Während bei den tiefsten Einkommen von weniger als 5000 Franken nur 36% einen variablen Gehaltsbestandteil erhält, sind es bei den höchsten Einkommen von 10'000 und mehr Franken eine ebenso klare Mehrheit von 76%. Frei nach dem Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben.

 


   
 
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