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Ammann Schweiz AG Langenthal: Befristete Arbeitszeiterhöhung mit Beschäftigungssicherung |
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Zusammen mit der Arbeitnehmervertretung Ammann haben die Angestellten Schweiz gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna mit der Geschäftsleitung der Ammann Schweiz AG eine befristete Abweichung von der im GAV der Maschinenindustrie festgelegten Arbeitszeit vereinbart.
Die Vereinbarung kam erst nach harten und intensiven Verhandlungen zustande. Die Ausnahmeregelung betrifft ca. 200 Mitarbeitende im Bereich GBT Produktion Schweiz, Technik GBS und GBT Logistik Langenthal. Die Regelung sieht eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 auf 41.5 Stunden für die Dauer von acht Monaten bis 30. November 2006 vor. Die Ammann Schweiz AG garantiert im Gegenzug, dass in den betroffenen Abteilungen bis 31. Juli 2007 kein Stellenabbau erfolgt. Zudem muss das Unternehmen Investitionen zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung tätigen. Einzelnen Mitarbeitenden, denen trotzdem vor dem 31. Juli 2007 gekündigt wird, werden für die Dauer der Abweichungsregelung die Mehrstunden über 40 Stunden eins zu eins abgegolten. Mehrstunden über 41.5 Stunden müssen mit einem Zuschlag von 25 Prozent in Geld ausbezahlt werden. Wenn es während der Dauer der Vereinbarung – also bis zum 31. Juli 2007 - zu einer grösseren Anzahl von Entlassungen kommt, wird die Vereinbarung mit sofortiger Wirkung hinfällig. In diesem Falle werden die geleisteten Mehrstunden rückwirkend eins zu eins abgegolten. Mehrstunden über 41.5 Stunden müssen ebenfalls mit einem Zuschlag von 25 Prozent ausbezahlt werden. Die Zustimmung der Vertragspartner Unia, Angestellte Schweiz, Syna und der Arbeitnehmervertretung Ammann erfolgte erst nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden. Die betroffenen Beschäftigten wurden gestern an einer Personalversammlung orientiert. Für Rückfragen: - Christof Burkard, Angestellte Schweiz Mobile: 079 798 68 41 - Beda Moor, Gewerkschaft Unia Mobile: 079 439 24 59 - Charles Steck, Syna - die Gewerkschaft Mobile: 079 685 73 17 |