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Frage: Henry Lloyd ist ein fleissiger, speditiver
Angestellter. Er ist sogar so schnell, dass er
sein tägliches Arbeitspensum jeweils
bereits um 15 Uhr erledigt hat. Da es ab
dann nichts mehr zu arbeiten gibt und der
Chef ihm auch auf Nachfrage hin nie mehr
Arbeit zuteilen kann, schickt ihn dieser
immer nach Hause.
Über die Monate haben sich auf diese
Weise jedoch etliche Minusstunden angehäuft.
Da diese Situation für Henry Lloyd
frustrierend ist, möchte er die Stelle wechseln.
Er fragt sich, ob sein Chef ihm für die
Minusstunden den Lohn oder die Ferien
kürzen kann – schliesslich hat er ihm das
schon angedroht.
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Frage: Nach 24 Dienstjahren und im Alter von 55 wurde ich letzten Monat aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Im Betrieb gibt es leider keinen Sozialplan. Kann ich dennoch auf die Abgangsentschädigung gemäss Art. 339b OR pochen? |
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Frage: In unserem Betrieb wurde Anfang April Kurzarbeit eingeführt. Ich arbeitete normalerweise Schicht und bekam monatliche Schichtzulagen. Wegen der Kurzarbeit gibt es nun keine Schichtarbeit mehr und auch keine Schichtzulagen. Bekomme ich einen Teil der verlorenen Schichtzulagen durch die Arbeitslosenkasse ersetzt? |
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Frage: Ich habe von einem deutschen Anwalt namens Olaf Tank ein Schreiben erhalten. Er fordert mich darin unmissverständlich auf, 123 Euro zu bezahlen. Sollte ich nicht bezahlen, droht er mir mit rechtlichen Schritten. Grund für diese Forderung sei ein im Internet abgeschlossenes Abo. Ich hätte mich durch die Anmeldung im Internet verpflichtet. Dies stimmt nicht. Ich wollte mich nie verpflichten, sondern habe mich lediglich kostenlos registriert. Was soll ich nun tun, da er mir ja mit dem Gericht droht? |
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Frage: Seit einiger Zeit bin ich krank geschrieben und ich bekomme von der Krankentaggeldversicherung meinen Lohn bezahlt. Im Dezember musste ich notfallmässig nach Paris, denn meine alleinlebende Mutter musste in das Spital. Nun will die Krankentaggeldversicherung für die Zeit, die ich in Paris verbracht habe, keine Leistungen bezahlen. Das geht doch nicht?
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Frage: Vor drei Jahren, als ich Studentin war, hatte ich einen Sportunfall. Heute arbeite ich Vollzeit in der Pharmaindustrie. In zwei Wochen muss ich operiert werden, wobei die Operation in einem klaren Zusammenhang mit meinem damaligen Unfall steht. Nach der Operation werde ich für mindestens zwei Monate 100% arbeitsunfähig sein. Mein Arbeitgeber weigert sich, mir während meiner Arbeitsunfähigkeit den Lohn zu bezahlen. Wie sieht die Situation rechtlich aus?
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Frage: Letzte Woche ist es bei uns in der Firma morgens um 9 Uhr zu einem totalen Ausfall des gesamten IT-Systems gekommen. Da ich ausschliesslich am Computer arbeite und aufgrund des Ausfalls bis zum Mittag kaum etwas erledigen konnte, schickte mich mein Chef am Nachmittag nach Hause. Unser IT-Spezialist meinte, es könne länger dauern, bis das System wieder funktionstüchtig sei. Nun hat die Geschäftsleitung beschlossen, dass ich diesen so genannt „freien“ Nachmittag nachholen müsse. Darf sie dies tatsächlich von mir verlangen?
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Frage: Ich bin seit kurzem Witwer und habe eine Tochter, die zwar über 18 Jahre alt, aber noch in Ausbildung ist. Eine Arbeitskollegin von mir befindet sich in einer ganz ähnlichen Situation, allerdings bekomme ich, im Gegensatz zu ihr, keine Witwerrente ausbezahlt. Der Grund dafür ist angeblich, dass meine Tochter bereits über 18 Jahre alt und damit mündig ist. Die Kinder meiner Arbeitskollegin sind allerdings beide auch über 18 Jahre alt. Ist es richtig, dass Frauen und Männer in punkto Witwer-, bzw. Witwenrente unterschiedlich behandelt werden? Und wie wäre die Situation, wenn meine Arbeitskollegin gar keine, oder zum Beispiel ein Pflegekind hätte? |
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Frage: Ich bin seit einem Monat arbeitslos und bei der Arbeitslosenkasse angemeldet. Da mein Partner in zwei Wochen eine Woche Urlaub hat, würde ich gerne ein paar Tage wegfahren mit ihm. Auf dem RAV (regionalen Arbeitsvermittlungs-Büro) hat man mir allerdings gesagt, ich hätte erst nach 60 Stempeltagen fünf Tage Ferien zugute. Gibt es eine Möglichkeit, wie ich diese Ferien vorbeziehen könnte?
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Frage: Wir wollen uns einen lang ersehnten Traum erfüllen und ein Einfamilienhaus kaufen. Ein passendes Objekt haben wir bereits gefunden. Nun stellt sich die Frage, wie wir dieses Haus finanzieren sollen. Die Bank hat uns nämlich gefragt, ob wir das angesparte Altersguthaben in der Pensionskasse in bar einbringen oder verpfänden wollen. Was ist besser?
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Frage: Letzte Woche ereignete sich in meiner Wohnung ein Wasserschaden. Ein Rohr ist mitten in der Nacht gebrochen, und es kam soviel Wasser in mein Wohnzimmer, dass nun der Boden ausgetrocknet und ein neuer Belag verlegt werden muss. Dies wird nun ca. zwei Wochen dauern. Bei der Verwaltung habe ich nun eine Mietzinsreduktion geltend gemacht, da ich in dieser Zeit mein Wohnzimmer nur beschränkt benutzen kann. Diese stellt sich aber auf den Standpunkt, dass eher sie mir eine Rechung schicken würden, da ich nicht der Feuerwehr angerufen hätte und so das Wasser bis zum Morgen in die Wohnung floss.
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Frage: Nach 23 Jahren an der gleichen Stelle will ich meinen Arbeitgeber wechseln. Leider leide ich seit zwei Jahren an schweren Rückenschmerzen. Der neue Arbeitgeber will mich aber trotzdem einstellen. Ich habe aber dennoch Angst, dass die neue Pensionskasse einen Vorbehalt anbringen will. Bekäme ich keine IV-Rente aus der Pensionsvorsorge, wenn ich während der Zeit des Vorbehaltes arbeitsunfähig und invalid wegen meinen Rückenschmerzen werden würde?
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Frage: Seit 4 Monaten bin ich nun arbeitslos. Mein Mann hat für diesen Monat Ferien bei seinem Arbeitgeber eingegeben und wir wollen für 2 Wochen nach Thailand in die Ferien verreisen. Darf ich das als arbeitslose Person und bekomme ich für diese Zeit Arbeitslosenunterstützung?
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Frage: Dieses Jahr werde ich 61 Jahre alt. Mein Arbeitgeber will mich nun in die Frühpensionierung schicken. Die Leistungen der Pensionskasse sind aber nicht genügend, um meinen Lebensstandard zu decken. Kann ich mich bei der Arbeitslosenkasse melden und werde ich von ihr Geld bekommen?
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Frage: Mein Arbeitgeber verlangt von mir, dass ich als kaufmännische Angestellte jede Woche meinen Bürotisch, den Computer und das Telefon selber reinigen soll. Muss ich dieser Weisung Folge leisten?
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Frage: Ich werde bald eine neue Arbeitsstelle beginnen und der Arbeitgeber hat mir einen Arbeitsvertrag zukommen lassen. Darin ist eine Probezeit von 3 Monaten mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat vorgesehen. Ist dies rechtens? Ist in der Probezeit die Kündigungsfrist nicht nur eine Woche? |
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Frage: Ich arbeite vier Monate bei der X-AG und ich frage mich, ob ich während dieser Zeit obligatorisch bei der Pensionskasse meines Arbeitgebers versichert bin. |
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Frage: Ich habe während der Probezeit gekündigt und habe ein Arbeitszeugnis verlangt. Der Personalchef will mir jedoch keins Ausstellen, sondern nur eine Arbeitsbestätigung. Habe ich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis oder muss ich mich mit einer Arbeitsbestätigung begnügen? |
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Frage: Mein Sohn hat letzte Woche Post von einer deutschen Anwaltskanzlei bekommen. Darin wird er aufgefordert, 90 Euro zu überweisen, da er sich angeblich auf einer bestimmten Internetseite angemeldet und Dienstleistungen bezogen habe. Muss ich diesen Betrag für meinen Sohn bezahlen? |
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Frage: Ich wollte Skiferien beziehen. Leider wurde ich am Montag krank (Grippe). Am Mittwoch entschloss ich mich, trotz hohen Fiebers die Heimreise anzutreten. Am Donnerstag ging ich zum Arzt und dieser stellte mir ein Zeugnis für die ganze Woche aus. Mein Arbeitgeber sagt nun, dass ich nur zwei Tage vergütet kriege, da ich erst am Donnerstag zum Arzt ging. Ich war aber die ganze Woche bettlägrig und konnte mich dementsprechend auch nicht erholen. Wie ist die Rechtslage? Muss ich mir das bieten lassen?
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Frage: Nach meiner Kündigung erhielt ich ein Arbeitszeugnis. Meine Qualifikationsgespräche in den letzten 5 Jahren verliefen alle sehr gut und dies wurde auch schriftlich festgehalten. In meinem Arbeitszeugnis steht nun aber, dass ich „zur vollen Zufriedenheit“ gearbeitet hätte. Habe ich keinen Anspruch auf die Formulierung „zur vollsten Zufriedenheit“? |
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Frage: Ich arbeite als Entwicklerin bei einem Unternehmen in der Maschinenindustrie. Nach einem grösseren Unwetter war die ganze Produktionshalle unter Wasser. Mein Vorgesetzter verlangte von mir, bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Darf er das?
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Frage: Ich arbeitete 10 Jahre beim gleichen Arbeitgeber im Schichtbetrieb. Seit ich arbeitslos geworden bin, bezahlt mir die Arbeitslosenversicherung 80% des versicherten Verdienstes als Taggeld aus. Leider stellt sich die Arbeitslosenkasse auf den Standpunkt, dass die Schichtzulagen nicht zum versicherten Verdienst gehören, da diese vom Arbeitgerber nicht während den Ferien und während eines krankheits- oder unfallbedingten Ausfalles an mich ausbezahlt wurden. Die Schichtzulagen machten rund einen Fünftel meines Verdienstes aus. Könnten die Angestellten Schweiz mir helfen? |
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