Wie gehe ich mit Jobsorgen um?

Bin ich gut genug im Job? Ist meine Arbeitsstelle sicher? Genau um solche Sorgen geht es in diesem Beitrag.

Die Arbeit ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Sie kann uns erfüllen und wir können uns in ihr verwirklichen.

Viele Menschen machen sich aber auch grosse Sorgen um ihre Arbeit. Was ist, wenn ich meine Stelle verliere? Wenn ich keine neue Arbeit finde? Wenn meine Chefin mit meiner Arbeit nicht zufrieden ist? Wenn ich meine Arbeitslast nicht mehr schaffe?

Solche Sorgen tauchen bestimmt auch bei dir auf. Manchmal werden sie so gross, dass sie dich aufzufressen drohen. Wir sagen dir, was du dagegen tun kannst.

Sorg dich nicht um Dinge, die du nicht beeinflussen kannst

Überlege dir als Erstes: Wie weit kann ich das, worüber ich mir Sorgen mache, überhaupt beeinflussen? Sorgst du dich zum Beispiel um deine Arbeitsstelle, weil deine Arbeit bald der Digitalisierung zum Opfer fallen kann, dann ändern diese Sorgen nichts an dieser Situation.

Sie halten die Digitalisierung keine Minute auf und machen deine Arbeitsstelle kein bisschen sicherer. Deine Sorgen sind völlig unnütz! Sie lösen dein Problem nicht, können dich aber krank machen.

Du kannst also Sorgen um Dinge, die du nicht ändern kannst, getrost einfach bleiben lassen. Dies hat keinerlei negative Folgen für dich, ganz im Gegenteil.

Konzentriere dich auf das, was du bewegen kannst

Du konzentrierst dich stattdessen besser auf Dinge, die du wirklich bewegen kannst. In deinem Fall auf eine berufliche Neuorientierung.

Klar, eine solche ist ebenfalls mit Sorgen verbunden: Finde ich eine neue Arbeitsstelle? Bin ich genügend qualifiziert dafür?

Diesmal sind die Sorgen sogar berechtigt. Aber die gute Nachricht ist: Du kannst viel tun, um sie zum Verschwinden zu bringen. Du kannst dich zum einen sofort auf die Jobsuche machen. Damit schaffst du dir die Chance, einen neuen Job zu ergattern, bevor du an der alten Stelle gekündigt wirst.

Zum anderen kannst du dich um deine beruflichen Qualifikationen kümmern. Stellst du fest, dass du deine Skills erweitern musst, kannst du dir eine entsprechende Weiterbildung suchen. Damit kannst du deine Chancen auf einen neuen Job massiv verbessern.

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Mit Lösungswegen bringst du die Sorgen zum Verschwinden

Du wirst sehen: Hast du diese Schritte erst mal in Angriff genommen, beginnen deine Sorgen rund um den Job zu schwinden. Sobald du Lösungswege für das Problem vor Augen hast, treten sie in den Hintergrund. Je näher du einer Lösung kommst, desto kleiner werden sie.

Das hilft auch gegen Sorgen

Zugegeben: Sich keine unnötigen Sorgen zu machen, ist leichter gesagt als getan. Damit es dir besser gelingt, deine Sorgen abzustellen, haben wir dir weitere Tipps zusammengestellt:

  • Denk rational: Überlege dir, wie wahrscheinlich das, worüber du dich sorgst, überhaupt eintritt. Die meisten Sorgen werden dadurch sofort kleiner.
  • Unterbrich deine Sorgen. Je früher du Stopp sagst, desto weniger übermannen dich die Sorgen.
  • Lenk dich ab: Konzentriere dich auf etwas anderes als deine Sorge. Gib dir eine Aufgabe, denk an schöne Dinge, zähle auf, wofür du in deinem Leben dankbar bist.
  • Erzähle jemandem von deinen Sorgen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Zudem kann dir ein vertrauter Mensch nützliche Rückmeldungen geben.
  • Schreibe deine Sorgen auf. So findest du besser eine Lösung dagegen und kannst sie beiseitelegen.
  • Mach Sport, Meditation, Yoga oder übe dich in Achtsamkeit. Dies sind, durch Studien bestätigt, wirkungsvolle Mittel gegen Sorgen und Stress.
  • Denk an andere Möglichkeiten. Das, was dir Sorgen macht, ist eine Möglichkeit, die eintreten kann. Geradesogut kann es aber auch gut herauskommen.

Hol dir Hilfe

Wenn dich deine Sorgen trotz unserer Tipps im Würgegriff halten, solltest du dir professionelle Hilfe holen. Grossen Erfolg verspricht eine Verhaltenstherapie. Dort lernen Betroffene, ihre Sorgen zu konfrontieren und sie auszuhalten. Zum Beispiel dadurch, dass sie ihre Befürchtungen bis zum Ende durchspielen.

Zum Schluss möchten wir dir eine Erkenntnis von Mark Twain auf den Weg geben, die dich ermuntern soll, das Leben etwas leichter zu nehmen: «Ich hatte mein ganzes Leben viele Probleme und Sorgen. Die meisten von ihnen sind aber niemals eingetreten.»

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Autor*in

Hansjörg Schmid

Hansjörg Schmid

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